Gerhard Mevissen

Landschaft

Gehen wir in das neue Jahr
wie in ein Bild.
Nehmen wir den ahnbaren Weg fußbreit
durch die matt leuchtenden Nebel
in der Frühe.

Wir sehen nicht die Täler und Höhen,
die uns hier erwarten,
wissen noch nichts von den Umwegen,
den Schleichwegen, den Abkürzungen,
den möglichen.

Gibt es genug Hütten für die Nächte,
genug Hoffnung, dass
über den dunklen Mähnen schwerer Wolken
ein gnädiger Himmel uns blaut?

Lauschen wir dem Lied,
das immer mit uns geht.